Hallo und guten Morgen - hier berichtet wieder Shaun von seiner Reise nach New York!
Heute hab ich euch ja versprochen, dass ich etwas über das Essen in New York erzähle.
Ich bin ja in meinen Essengewohnheiten, was ein Schaf angeht eher ungewöhnlich...
Immer nur Wiese - mähbäh - ich mag auch mal was anderes und hab mich schon sehr den Menschen angepasst, vor allem, da mich Gerti überall mithin nimmt und ich gern mal neues ausprobiere.
Was ich nicht so mag sind diese Burger mit den Matschsemmeln...
Da haben alle schon gesagt, da wirst du dich ansehen, da gibts nur Fastfood und du wirst eine Woche nur von Pommes leben müssen.
Ich muss ehrlich sagen, da hat es mir schon etwas gegraust.
Und wenn man in die Stadt kommt ist es wirklich erst mal so, dass man nur Fastfoodketten sieht, sei es MacDonalds, Burgerking, Wendys, Starbuck (die haben vor allem Kaffee und Zeug dazu), Pizzaketten usw.
Doch, wenn man etwas genauer schaut und wenn man jemanden hat, der sich auskennt (an dieser Stelle einen lieben Gruß an Marita!), dann kann man wirklich lecker essen!
Am ersten Abend haben wir natürlich einen Wendys ausprobiert - das ist sowas wie MacDonalds. Der Salat war okay, das Dressing seltsam und Martin sagt, sein Burger war gut!
Dann waren wir auch im Mäcci:
Wir waren sehr lecker und billig Indisch essen, sogar mit Livemusik und wir waren in einem ganz angesagtem Lokal Thailändisch essen, was auch super geschmeckt hat.
Ganz angesagt ist Grimaldis, ein Italiener bei der Brooklyn Bridge:
Schaut euch mal diese Schlange an - dabei war es laut der Leute eh noch ruhig an dem Tag.
Dort war es lustig. Jeder musste draußen hinter der Absperrung warten. Dann ging die Türe auf und ein älterer, italienischer (? er sah aber so aus und benahm sich so) Herr kam heraus und fragte jedes mal die Reihe ab, wie viele Leute es denn sind. Dann entschied er, wer ihm sympathisch ist und der durfte als nächstes rein und sich an einen der kleinen Tische quetschen. Sehr gemütlich, wenn man seinen Sitznachbarn ausstehen kann

Die Pizza war aber super und sehr groß - ich hab zusammen mit meinen drei Menschen eine große gegessen und wir waren alle satt.
Einmal war wir dann am Union Square im Whole Food Market - das ist ein ganz angesagter Biomarkt in der USA.
Dort gibt es auch Essen zum Mitnehmen, eine Salatbar, Pizza, Burger, Brote, Sushi usw.
Haben wir auch gemacht und alles gemütlich im Park auf der Bank gegessen.
Da hab ich auch meinen ersten Bagel probiert - das ist so eine Art Brotring, der normalerweise mit verschiedenen Zutaten belegt wird. Gibt es in allen möglichen Varianten und ist ganz typisch amerikanisch:
Aber ein paar Tage später waren wir dann noch extra in einem Bagel-Laden in der 5th Avenue, den gibt es da schon seit 75 Jahren und der soll sehr gut sein. Ich hab mir einen ganz typischen gegönnt nämlich mit Lox and creamed Cheese - also mit Lachs und Frischkäse:
Lecker, lecker, lecker und dazu natürlich eine Cola mit Eis!
Apropo Cola - die gibt es in der USA mit Vitaminzusatz und ganz angesagt ist ein Wasser mit Fruchtsaft und Vitaminen!
Einmal waren wir abends in einem Diner - auch was typisch amerikanisches. Dort gibt es Burger, Wraps, Sandwiches usw. Vom Essen ungefähr so wie bei Fastfood´s, aber mit Besteck, Geschirr und Bedienung.
Martin wollte gerne den Double-Cheese Barbeque-Burger und der Ober hat dreimal nachgefragt, ob er wirklich - wir haben uns schon gewundert - bis er kam:
Dazu gabs Pommes, Krautsalat und eine Essiggurke.
Wie gut, dass er mich dabei hatte, sonst hätte er das wohl nicht geschafft!
Gertis Essen sah übrigens so aus:
Putenwrap mit Nachos und Essiggurke - war auch lecker...
Was in amerikanischen Restaurants super ist, dass man kostenlos Leitungswasser zu trinken bekommt, so viel man mag. Es ist auch keiner beleidigt, wenn man sonst nichts zu trinken bestellt.
Was nicht so toll ist, dass die meisten Restaurants oft nur ein ziemlich schäbiges und nicht immer sauberes Klo haben...
In New York City stehen für den Hunger zwischendurch auch jede Menge Grillstände an den Straßen. Dort gibt es Würstchen und Fleischspiese und auch Pretzel:
Die mussten wir natürlich probieren!
Schauen aus wie große, etwas blasse Oktoberfestbrezen.
Die erste Überraschung - die sind heiß!
Die zweite Überraschung, wenn man mag bekommt an Senf dazu.
Na ja, sie sehen zwar wie Brezen aus, schmecken aber anders. Sie sind nicht schlecht, aber auch nicht so gut wie unsere Brezen.
In Chinatown gibts ganz viele Stände mit Kokosmilch:
Beim Kaufen werden die oben aufgeschlagen und man bekommt sie mit Strohhalm. Lecker!!
Also, wir sind nicht verhungert, haben vieles ausprobiert und kullinarische Erfahrungen gemacht.
Jetzt gibts aber wieder Gerti-Mampf - der schmeckt am besten!
So, morgen dürft ihr mich in die Stadt und zum Time Square begleiten!
Liebe Grüße
Euer Shaun